Gemeinsame Perspektiven für die Zukunft des Johanneshauses
Kuratorium und Gesellschafter beraten über geistliches Profil, Kooperation und Sichtbarkeit
Anlässlich des Sommerfestes im Aulhof in Siegburg kamen die Mitglieder des Kuratoriums und die Vertreter der Gesellschafter der Malteser-Johanniter-Johanneshaus gGmbH zu einem gemeinsamen Austausch zusammen. Im Mittelpunkt standen die Weiterentwicklung des christlichen Profils, die Zusammenarbeit von Johannitern und Maltesern sowie die zukünftige Sichtbarkeit des Johanneshauses.
Christliches Profil weiterentwickeln
Ein Schwerpunkt der Sitzung war die Entwicklung eines geistlichen Profils für das Johanneshaus. Gemeinsam wurde beraten, wie die christliche Identität der Einrichtung im Alltag noch stärker sichtbar und erlebbar werden kann. Dabei spielte auch die Frage eine Rolle, welche besonderen Akzente sich aus der gemeinsamen Trägerschaft von Johannitern und Maltesern ergeben. Als nächster Schritt wird eine Arbeitsgruppe aus Mitarbeitenden und Mitgliedern des Kuratoriums erste Texte für das geistliche Profil erarbeiten.
Zusammenarbeit mit Zukunftspotenzial
Als bislang einzige gemeinsame Einrichtung von Johannitern und Maltesern hat das Johanneshaus eine besondere Bedeutung. Die Teilnehmenden tauschten sich über Erfahrungen aus der bisherigen Zusammenarbeit sowie über Perspektiven für weitere gemeinsame Projekte aus. Dabei wurden Chancen, Herausforderungen und mögliche Voraussetzungen für vergleichbare Kooperationen in anderen Regionen diskutiert. Das Johanneshaus bietet hierfür wertvolle Erfahrungen und Orientierung.
Sichtbarkeit stärken
Darüber hinaus berieten Kuratorium und Gesellschafter über Möglichkeiten, die Bekanntheit des Johanneshauses innerhalb der beiden Orden und in der Öffentlichkeit weiter zu erhöhen. Im Fokus standen eine stärkere Nutzung der Kommunikationskanäle von Johannitern und Maltesern sowie die gezielte Darstellung der Besonderheiten des Johanneshauses: die gemeinsame Trägerschaft beider Orden und das Engagement für Menschen mit psychischen Erkrankungen.
Die Teilnehmenden zogen eine positive Bilanz des Austauschs. Die Gespräche lieferten wichtige Impulse für die weitere Entwicklung des Johanneshauses und unterstrichen die gemeinsame Verantwortung von Kuratorium und Gesellschaftern für die Zukunft der Einrichtung.

