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„Menschen im Johanneshaus“

Menschen. Wege. Perspektiven.

Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte. Manche Wege verlaufen geradlinig, andere sind von Krisen, Umbrüchen und besonderen Herausforderungen geprägt. Im Johanneshaus begleiten wir Menschen mit psychischen Erkrankungen und psychosozialem Unterstützungsbedarf auf ihrem Weg zu mehr Stabilität, Selbstbestimmung und Teilhabe.

Die folgenden Portraits geben einen persönlichen Einblick in das Leben von Menschen, die Angebote des Johanneshauses nutzen. Sie erzählen von schwierigen Phasen, von Rückschlägen und Erkrankungen, vor allem aber von Mut, Entwicklung und neuen Perspektiven. Dabei wird deutlich: Hinter jeder Diagnose steht ein Mensch mit eigenen Interessen, Fähigkeiten, Wünschen und Zielen.

Die Namen und Geschichten wurden mit Zustimmung der Beteiligten veröffentlicht. Sie sollen anderen Betroffenen, Angehörigen und Interessierten zeigen, wie vielfältig Lebenswege sein können und welche Bedeutung Unterstützung, Gemeinschaft und Zuversicht für einen Neuanfang haben.

Justin

Der Kampf gegen die bleierne Schwere

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Wilhelmine

Die Lebensfreude zurückgewonnen.

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Svenja

Weg mit der Maske: Leben mit ADHS

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Konstantin

Aus der Bahn geworfen

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Der Kampf gegen die bleierne Schwere

Seit seiner Kindheit ist für Justin jeder Tag mit großen Herausforderungen verbunden. Auch wenn er sich in der Johanneshaus-Wohngruppe wohl fühlt, möchte er doch eines Tages auf eigenen Beinen stehen. 

Es gibt Tage in seinem Leben, an die sich Justin noch sehr genau erinnern kann. Der 3. Mai 2013 ist ein solcher Tag, „der sich bei mir eingeprägt hat“, wie der 25-Jährige erzählt. Damals muss er sein familiäres Umfeld im Bonner Raum verlassen und kommt zum ersten Mal in eine Einrichtung für Kinder und Jugendliche, die mit psychischen, familiären und anderen Problemen zu kämpfen haben. Weitere Einrichtungen dieser Art folgen. Wer Justin zuhört, kommt beim Mitzählen auf sechs bis sieben Umzüge bis zur Volljährigkeit. Die meiste Zeit lebt er in betreuten Gruppen, manchmal kehrt er zurück zu seiner Mutter und zu seinem Vater, die getrennt sind. Mal klappt sein Alltag einigermaßen, mal ist es „sehr hart“, wie Justin berichtet. Doch eines zieht sich wie ein roter Faden durch sein ganzes junges Leben: „Ich bin lange nirgendwo wirklich zur Ruhe gekommen.“

Im Gespräch wirkt Justin ruhig und ausgeglichen. Er ist ein freundlicher, sehr intelligenter junger Mann, der seine Worte mit Bedacht wählt. Offen und selbstreflektiert schildert er sein bisheriges Leben im Schnelldurchlauf. „Ich war nicht leicht zu handhaben, hatte schon als Kind Aggressionsprobleme.“ Eine seiner größten Herausforderungen war und ist eine bleierne Schwere am Morgen: „Es gibt Tage, an denen ich einfach nicht aus dem Bett komme, zu nichts Lust habe.“

Dabei handelt es sich aber nicht um eine harmlose „Null-Bock-Phase“, wie sie etwa im Teenageralter häufiger vorkommt. Bei Justin ist die Unlust Ausdruck einer schweren Depression. Zudem spricht er von einer „Art Persönlichkeitsstörung“. Er beschreibt es so: „Wenn ich an schlechten Tagen wach werde, ist meine Laune ganz, ganz tief im Keller. Das Glas ist komplett leer.“ Irgendwie hat es Justin geschafft, trotz dieser immensen Herausforderungen zunächst den Hauptschul- und später auch den Realschulabschluss zu machen. Doch an eine normale Berufsausbildung ist zunächst nicht zu denken.

Dann kommt der 1. April 2021. Wieder so ein Datum, an das er sich bis heute erinnert. Seit diesem Tag lebt er in einer Wohngruppe des Johanneshaus in Siegburg. Mehrere Betreuerinnen kümmern sich tagsüber um die 14 Bewohner des Wohnkomplexes. Sie helfen unter anderem dabei, einen strukturieren Tagesablauf zu finden und beizubehalten. Außerdem motivieren sie die Bewohner, die gemeinsam aufgestellten Ziele zu verfolgen und im besten Fall auch zu erreichen – so kann am Ende der Auszug aus der Wohngruppe stehen.

Als Justin ins Johanneshaus kam, war seine Depression besonders belastend. Oft fehlte ihm die Kraft, aufzustehen oder seinen Alltag zu gestalten. Viele Stunden verbrachte er im Bett, für Aktivitäten konnte er kaum Motivation aufbringen. Mit viel Geduld, Ermutigung und verlässlicher Unterstützung gelang es dem Betreuungsteam jedoch Schritt für Schritt, ihn wieder zu aktivieren. Heute nimmt Justin regelmäßig an Angeboten zur Teilhabe und Beschäftigung teil und hat damit wichtige Schritte zurück in einen strukturierten Alltag gemacht.

In dem Mehrfamilienhaus haben alle ihr eigenes Zimmer. Es gibt eine gemeinsame Küche, ein gemeinsames Esszimmer und einen Garten. Justin verbringt viele Stunden vor Videospielen. „Aber ich bin nicht mehr so abhängig wie früher“, sagt er. Wenn jetzt jemand an seine Tür klopft, um ihn zu einem Brettspiel einzuladen, „bin ich sofort dabei“. In seinen „schlimmsten Zeiten“ habe er das Zocken viele Stunden lang nicht unterbrechen können oder wollen.

Seine weiteren Hobbys sind Laufen und Ballspiele, vor allem Badminton. Auch die bunte Pokemon-Welt mit ihren Hunderten von Figuren fasziniert ihn. Dreimal in der Woche nimmt er Angebote im nahgelegenen „Aulhof“ wahr. Er hilft bei der Gartenarbeit und im Bistro, ist bei Waldspaziergängen dabei. „Das Angebot des Johanneshaus gefällt mir. Ich werden in Ruhe gelassen, wenn ich das möchte. Zugleich werde ich gefordert, was wichtig für mich ist.“

Justin hat ein klares Ziel vor Augen. Er würde gerne in eine Zweier-WG mit einem guten Freund ziehen, den er vor vielen Jahren in einer anderen Einrichtung kennengelernt hat. „Er steht bereits auf eigenen Beinen. Ich würde mir wünschen, dass ich das eines Tages auch kann.“ Für Justin ist es ein großer Wunsch – und zugleich ein Ziel, auf das er Schritt für Schritt hinarbeitet.

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Die Lebensfreude zurückgewonnen

Der Tod der Mutter stürzt Wilhelmine in eine schwere Depression, die ihr fröhliches Wesen verändert. Auch mit Hilfe einer Gesprächsgruppe im „Hannes“ findet sie in ihr altes Leben zurück.

Wilhelmine bezeichnet sich selbst als „typische Rheinländerin“: Sie ist bodenständig, humorvoll und dem Leben zugewandt. Eigentlich. Doch als ihre Mutter nach langer Pflegebedürftigkeit starb, ging eine dramatische Veränderung in ihr vor. „Freunde und Familie haben mich nicht mehr wiedererkannt. Ich saß nur noch apathisch da“, erzählt die Frau aus der Nähe von Bonn. Der Verlust hatte etwas in ihr ausgelöst, „das weit über eine normale Trauer hinausging“. Von ihrer Lebenslust war nichts mehr vorhanden. Sogar die Geburt ihres ersten Enkelkindes – für sie unter normalen Umständen ein Grund überschäumender Freude – konnte sie nicht aus der tiefen Niedergeschlagenheit herausreißen. Ihre Arbeit in der OGS-Betreuung musste sie kurz vor der Rente aufgeben. „Es ging einfach nicht mehr.“ Der Grund: „Ich hatte eine schwere Depression. Doch das war mir lange Zeit nicht bewusst“, erzählt sie. Es war ihr Mann, der ihr schließlich dringend ans Herz legte, sich professionelle Hilfe zu holen.

Für das Gespräch über ihre schwere Zeit hat sich Wilhelmine Notizen gemacht. „Ich möchte nichts Wichtiges vergessen“, sagt sie mit einem Lächeln. Mit einem kurzen Blick auf ihre Aufzeichnungen berichtet sie von den sechs Wochen in einer Tagesklinik, um zunächst wieder eine stabile Basis zu schaffen. „Danach habe ich mir eine niedergelassene Psychologin gesucht, bei der ich mich zum Glück sehr aufgehoben fühlte.“

Diese Psychologin war es auch, die ihr eine ergänzende ergotherapeutische Begleitung empfahl. „Sie sagte, sie würde mich gerne in den ,Hannes’ schicken“, sagt Wilhelmine. Bei der Einrichtung des Johanneshauses handelt es sich um ein Forum für Gesundheit und Bildung im Herzen von Bornheim. Es ist eine Anlaufstelle für Betreuung, Ergotherapie und soziale Teilhabe. Zunächst habe sie sich gegen einen Besuch gesträubt, sagt Wilhelmine. „Ich hatte mit ähnlichen Angeboten in der Vergangenheit nicht so gute Erfahrungen gemacht.“ Sie kämpft mit Angst und Zweifeln. Schließlich aber nimmt sie ihren Mut zusammen und besucht zum ersten Mal eine Gesprächsgruppe. „Zum Glück habe ich diese Entscheidung getroffen“, sagt sie rückblickend.

In einem geschützten Rahmen lernt sie Menschen kennen, denen Ähnliches widerfahren ist. Neben dem Austausch ist es vor allem die kompetente und empathische Unterstützung des erfahrenen Teams, die ihr wieder zu Selbstständigkeit und Handlungsfähigkeit verhilft. „Es ging nicht immer permanent bergauf, sondern ich hatte auch mit Rückschlägen zu kämpfen“, betont Wilhelmine. „Aber ich habe Stück für Stück gelernt, mit der Situation umzugehen.“ So musste sie den Tod ihres Bruder verkraften. „Natürlich war dies wieder mit einer großen Trauer verbunden.“ Aber sie liegt nicht mehr völlig hilflos am Boden.

Zweieinhalb Jahre lang geht Wilhelmine einmal wöchentlich in die Ergotheraphie-Gruppe. Dann merkt sie, dass sie es geschafft hat. „Ich konnte auch meine Medikamente langsam wieder absetzen.“

Dem „Hannes“ ist sie nach wie vor eng verbunden, besucht hier weiterhin eine inklusive Tai-Chi-Gruppe. Sie kann wieder ganz am Leben teilnehmen – und voller Freude mit ihrer Enkelin spielen.

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Weg mit der Maske: Leben mit ADHS

Immer perfekt sein, stets funktionieren – mit diesem Anspruch an sich selbst erleidet Svenja einen Zusammenbruch. Im Rahmen einer ehrenamtlichen Tätigkeit im „Hannes“ hat sie sich auf ihren Neuanfang im Beruf vorbereitet.

ADHS – diese neurologische Entwicklungsstörung wird noch immer vor allem mit einem „unruhigen“ Kind verbunden, das „nicht stillsitzen kann“.  Lange lag der Fokus auf Jungen und jungen Männern. Bei Frauen – mit weniger offensichtlichen Symptomen – blieb und bleibt ADHS häufig unerkannt – mit entsprechenden Folgen. Auch Svenja hat das erlebt. Erst mit über 30 zeigt eine Untersuchung, dass die Rheinländerin ADHS hat. „Dann erst wusste ich, was eigentlich mit mir los ist“, erzählt Svenja. Zu dieser Zeit befindet sie sich „mental und körperlich an einem Tiefpunkt“, wie sie sagt. Sie spricht sogar von einem „Vollabsturz“.

Jahrelang hat es Svenja geschafft, perfekt zu funktionieren – typisch für ADHS. „Ich hatte eine Maske auf“, beschreibt sie es. Dabei habe sie nicht nur ihrem Umfeld etwas vorgespielt, sondern auch sich selbst. Sie legt höchste Ansprüche an sich und ist getrieben von dem Gedanken, dieses immer und in allen Bereichen zu erfüllen. Die gelernte Erzieherin ist im Beruf erfolgreich und beliebt. Sie arbeitet zunächst in einer Wohngruppe der Kinder- und Jugendhilfe, später wechselt sie in eine Kita. Doch ihr Privatleben leidet extrem: „Ich war dauernd schlapp und müde, konnte keinerlei private Termine mehr wahrnehmen“, sagt sie. Schließlich bleibt nur die Notbremse: Ihre Ärzte schreiben sie krank. Sie quittiert den Job. Zwei Jahre lang kann sie nicht arbeiten. Für einen Menschen wie Svenja ist das kaum zu ertragen.

Dank psychotherapeutischer und medikamentöser Begleitung nach dem ADHS-Befund hat sie ihr Leben inzwischen wieder „in den Griff bekommen“. Auch eine Arbeitsstelle hat sie gefunden. Um sich auf diesen neuen Lebensabschnitt vorzubereiten, hat sie mehrere Monate ehrenamtlich im „Hannes“ mitgeholfen. „Es war ein ungewöhnlicher Schritt, ja sogar eine Premiere für diese Einrichtung“, sagt Svenja. Ursprünglich hatte sie geplant, an ergotherapeutischen Angeboten teilzunehmen. „Im Gespräch mit der Hausleitung wurde dann aber klar, dass es für mich einen passenderen Weg gibt.“

Neun Monate lang kommt sie an vier Tagen die Woche für einige Stunden in die Einrichtung und unterstützt das Team auf vielfältige Weise. Das Angebot ist breit, neben den Gesprächsgruppen gibt es unter anderem gemeinsames Kochen und Handwerken. „Es war eine sehr gute Wiedereingliederung ins Berufsleben. Direkt von 0 auf 100 – das hätte ich nicht gepackt. So konnte ich anderen Menschen helfen, und zugleich wurde mir geholfen.“ Svenja lernt weiterhin, auch mal Schwäche zu zeigen. „Wenn es mir nicht gut ging, habe ich früher einfach weitergearbeitet. Ich war nicht einen Tag lang krank. Heute weiß ich, dass ich mal zuhause bleiben kann, wenn der Körper nicht mitmacht.“

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Aus der Bahn geworfen

Familie, Freunde, Hobbys, Beruf: Bei Konstantin schien alles in Ordnung. Bis eine schwere Psychose sein Leben komplett veränderte.

Konstantin möchte ein Buch über sich und sein Leben schreiben. Ein paar Seiten hat er schon getippt. Auch den Arbeitstitel gibt es: „Der unerwartete Weg in die Psychose.“ Aus seiner Sicht ist es das passende Wort: unerwartet. Denn in den ersten rund 30 Jahren deutet nichts darauf hin, dass dem heute 41-Jährige das Leben einmal komplett entgleiten würde. „Ich hatte eine ganz normale Kindheit und Jugend“, sagt er. Er wächst mit Geschwistern bei seiner Mutter auf, an den früh verstorbenen Vater hat er leider keine Erinnerungen. Seine Freizeit und Leidenschaft widmet der junge Bonner dem Fußball: „In der Rolle des Spielmachers habe ich mich besonders wohl gefühlt“, erzählt er mit leuchtenden Augen. Auch später in der Ausbildung und im Beruf als Maler und Lackierer läuft alles gut. Konstantin arbeitet sogar ein Jahr in Australien. „Das war die schönste Zeit meines Lebens.“

So hätte es weitergehen können. Doch dann wird Konstantin aus der Bahn geworfen: Es beginnt jene Phase, die sowohl für ihn als auch für sein nächstes Umfeld erschreckende Erfahrungen mit sich bringt. „Es kam nicht von heute auf morgen. Ich selbst habe gar nicht gemerkt, dass sich eine Psychose in mein Leben schleicht.“ Konstantin meint damals, dass ihm die ganze Welt – auch Freunde und Familie – etwas Böses will. „Ich wurde sehr aggressiv, auch gegen mein nächstes Umfeld.“ Irgendwann weiß sich die Familie nicht mehr zu helfen und ruft die Polizei. Konstantin kommt in eine psychiatrische Klinik. Unter den ersten Medikamenten, die er erhält, ist er zwar ruhig, aber so gedämpft, „dass ich überhaupt keine Lebensqualität mehr hatte“.

Heute, mehrere Jahre danach, ist er medikamentös gut eingestellt. Gleichwohl würde er „die Medis“, wie er die Psychopharmaka nennt, gerne noch weiter reduzieren. Auch sonst hat sich sein Leben stabilisiert: Nach sieben Jahren in einer größeren Wohngruppe des Johanneshauses ist er in eine 4er-WG der Einrichtung gezogen. Der Umzug in die kleinere Wohngemeinschaft ist für Konstantin ein wichtiger Meilenstein. Gemeinsam mit den Mitarbeitenden des Johanneshauses hat er diese Entwicklung über Monate vorbereitet und die notwendigen Schritte zu mehr Eigenständigkeit eingeübt. „Das bedeutet wieder ein Stück mehr Selbstständigkeit“, freut sich Konstantin. Er hat gelernt, mit den schwierigen Tagen voller Herzrasen, Grübeln und Unruhe umzugehen. „Und an den anderen Tagen geht es mir ohnehin sehr gut“, sagt er.

Sein Tagesablauf hat bewusst eine feste Struktur: „Ich stehe auf, frühstücke und nehme dann an der Morgenrunde teil, in der wir alle zusammen um einen Tisch sitzen und den Tag besprechen.“ Meist spaziert er dann in den „Aulhof“, wo er die ihm zugeteilten Dienste erledigt. „Ich bin mir sicher, dass ich eines Tages wieder so fit bin, wie ich es früher einmal war“, sagt er. Dann will er sich einen neuen Beruf suchen und auch gerne wieder ein bisschen auf dem Fußballplatz kicken.

Bis es soweit ist, schreibt er weiter an seinem Buch. Außerdem plant er Auftritte auf YouTube und TikTok. Das nötige Zubehör, etwa ein Stativ und spezielle Beleuchtung, hat er bereits angeschafft. Die Videos schneidet er direkt auf seinem Smartphone. „Über Social Media möchte ich die Menschen an meinem Alltag teilhaben lassen. Ich möchte zeigen, dass man auch nach einer schweren psychischen Erkrankung wieder Perspektiven entwickeln kann. Dabei kann ich Kreativität mit einer wichtigen Botschaft verbinden

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